[URBEX] Erloschene Feuer – Altes Krematorium

Den meisten Urbexern wird dieser Ort ein Begriff sein. Leider merkt man auch das diese Location sehr oft besucht wird. An manchen Stellen sieht man deutlich das hier der Respekt von vielen “Besuchern” fehlt. Die übliche 666 oder das Pentagramm dürfen hier natürlich nicht fehlen und auch Herzchen wurden hier verewigt. Sogar vor den Aschekästen wurde kein Halt gemacht und so haben wohl einige “Gruftis” nun ein Stück Knochen als Schlüsselanhänger oder Kette und finden dies mächtig cool. Bei so etwas kann man nur den Kopf schütteln.

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An diesem Ort habe ich um die 3 Stunden Fotos machen können und hätte noch viel mehr Motive finden können. Hier nun meine Eindrücke von diesem Ort.

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Da ich hier eine Vielzahl an Fotos gemacht habe, habe ich die Weiteren in eine Galerie verpackt.

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Wo ist das?

Um Vandalismus einen Riegel vorzuschieben wird man hier keine Angaben zu der Lage der Location finden, Koordinaten sucht ihr hier vergebens. Damit sollen die Objekte und Plätze einfach etwas geschützt werden. Auf Anfragen hierzu werde ich nach eigenem Ermessen reagieren. Ich hoffe ihr versteht das.

URBEXERS AGAINST VANDALISM

„Take nothing but pictures, leave nothing but footprints.

(Nimm nichts mit außer Bildern, lasse nichts dort, außer Fußabdrücken)


[URBEX] Nur ein kurzer Blick ins Innere – Stillgelegtes Krematorium

Vor Kurzem hatte ich die Gelegenheit für gerade mal 10 Minuten in das Innere eines weiteren längst stillgelegten Krematoriums zu schauen. Hier gelangt man nur mittels Schlüssel hinein, einen anderen Zugang gibt es nicht. Ein paar kurze Schnappschüsse konnte ich dann doch machen. Hier also meine kleine Ausbeute dieser mehr als imposanten und interessanten Location.

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Wo ist das?

Um Vandalismus einen Riegel vorzuschieben wird man hier keine Angaben zu der Lage der Location finden, Koordinaten sucht ihr hier vergebens. Damit sollen die Objekte und Plätze einfach etwas geschützt werden. Auf Anfragen hierzu werde ich nach eigenem Ermessen reagieren. Ich hoffe ihr versteht das.

URBEXERS AGAINST VANDALISM

„Take nothing but pictures, leave nothing but footprints.“

(Nimm nichts mit außer Bildern, lasse nichts dort, außer Fußabdrücken)


[Rezension] Erloschene Feuertempel – Momentaufnahmen stillgelegter Krematorien der Jugendstilzeit

Frank Fleischmann, mit dem ich auch schon zusammen unterwegs war hat nun einen 60 seitigen Bildband (21x21cm Softcover) veröffentlicht, dessen Inhalt sich um stillgelegte Krematorien dreht. In dieser Publikation hält er für das Museum für Sepulkralkultur, Kassel, einige bislang nie dargestellte Momente dreier „Hundertjähriger“ fest.

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Frank Fleischmann, Jahrgang 1969, ist ein Hobbyfotograf für verlorene Orte. Die Erzählung über ein von Efeu eingehülltes Gebäude auf dem Sonneberger Friedhof machte ihn über Jahre neugierig. 2008 fand er im Efeu ein Krematorium, das den Glanz der Jugendstil Ära noch im Verfall ausstrahlt. Seither begleitet er diesen und weitere erloschene Feuertempel fotografisch … manche auch bis zu ihrem Ende.

„Ich bin fasziniert von der perfekten architektonischen Umsetzung der feierlichen Trauerumgebung, des symbolischen Herablassens in die Erde, dem Schmuck und der Verbindung mit der damals recht ungeheuerlichen Technik“.
Frank Fleischmann

Inhalt / Meinung

Ein Krematorium dürfte in der Urbex Gemeinde recht bekannt sein, das Krematorium in Sonneberg wird wohl Ende diesen Monats nicht mehr existieren und das dritte Krematorium in diesem Buch wurde einer neuen Bestimmung zugeführt. Insofern werden in diesem Buch keine “Geheimnisse” veröffentlicht die nun zu wahren Pilgerströmen führen werden. Dieser Bildband ist vielmehr dazu da, diese Gebäude mit Respekt zu behandeln und auch die Architektur, Technik und natürlich auch ihre eigentliche Aufgabe zu würdigen.

In diesem Bildband erfährt man Einiges an interessanten und informativen Hintergrundwissen. Frank hat es mit seinen Fotos geschafft, diese Gebäude ein dokumentarisches Denkmal zu setzen. Ich kann diesen Bildband jedem empfehlen, der auch mal etwas mehr über diese Art der Gebäude erfahren möchte.

Vielen Dank an Frank, der mir diesen Bildband schon vor der eigentlichen Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat. Wirklich eine gute Arbeit hast du da abgeliefert.

Weitere Infos

Erloschene Feuertempel – Momentaufnahmen stillgelegter Krematorien der Jugendstilzeit

Frank Fleischmann

ISBN 978-3-924447-48-9

Die Einnahmen kommen dem AFD e.V. und dem Museum für Sepulkralkultur zu Gute.

[URBEX] Altes Krematorium

Das alte Krematorium steht selbst an einem Ort, der nicht passender sein könnte. Mitten auf einem Friedhof, von eher unschönen Bauzäunen umgeben, die leider der einzige Fremdkörper in dieser Idylle sind.  Mittlerweile ist es von Sträucher und Bäumen ein gewachsen. Die Natur assimiliert das Gebäude und so langsam bilden beide wieder eine Einheit.

Leider hier gleich vorweg zur Info.
Auf Anfragen nach dem Ort gebe ich hier keinerlei Infos heraus.

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Mächtig ragt immer noch der Schornstein , der auch zu einer früheren Fabrik hätte passen können, in die Höhe. Sogar hier hat die Natur ihre Fahne in Form eines kleinen Baums gehisst. Das Krematorium wurde Anfang 20. Jahrhundert “in Betrieb genommen”. Es ist eine Erweiterungsbau an einer alten Leichenhalle die Ende des vorherigen Jahrhunderts entstanden ist. Diese Leichenhalle wurde im neogotischen Backsteinstil erweitert und mit einem zweigeschossigen Unterbau für das Krematorium versehen.

 

Auch im Inneren zeigt sich im Erdgeschoß beeindruckend wie die Natur in das Gebäude eingezogen ist. Dies war auch der ehemalige Wohnbereich des Friedhofswärters. Mehrere Zinkgießkannen und Stühle werden hier von Efeu in die Höhe getragen, ein wirklich faszinierendes Bild.

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Der erste Stock ist mittlerweile nicht mehr begehbar. Überhaupt sollte man sich im Erdgeschoss nur noch sehr vorsichtig bewegen, da die Decke an sehr vielen Teilen eingestürzt ist.

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Im Nebenraum befindet sich die ehemalige Trauerhalle. Auch heute ist hier noch die Versenkungsanlage mit bronzenen Türen zu bestaunen.

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Einst spielten auf der Empore die Musiker für die Trauergäste. Mittlerweile ist diese nur noch durch eine hohe Leiter erreichbar.

 

Auch die weiteren Nebenräume sind nur noch sehr vorsichtig begehbar, da auch hier die Decke schon eingestürzt ist.

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Beim Gang in das erste Untergeschoss kommt man an einen Waschzuber vorbei. An die Wand gelehnt stehen die gestapelten Zinkeinsätze für Särge.

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Geht man nun in das nächste Zimmer, findet man sich im eigentlichen Verbrennungsraum wieder. Blau-weiße Fliesen und kunstvolle Treppengeländer zeigen auch noch heute die stilvolle Gestaltung von früher.

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Fast alle technischen Vorrichtungen sind hier noch zu sehen. Die Versenkungsanlage, der Brennofen, Armaturen, Hydraulik und vieles andere mehr gibt es dort zu bestaunen.

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Viele Armaturen zeigen noch Werte als sei die Zeit einfach stehen geblieben.

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In einer Art Abstellkammer findet sich auch ein kleiner Kindersarg (Weiß).

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An Nägeln aufgehängt sieht man die letzten Begleitscheine zur Einäscherung bis 1994.
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Im untersten Stockwerk befinden sich die weiteren Teile des Ofens. Die Lüftungsschnecke und der Aschesammler nehmen hier ein Großteil an Platz ein.

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Auch ist hier noch die imposante Hubanlage zu sehen.

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Ein paar weitere Fotos finden sich in der Galerie.

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Wo ist das?

Um Vandalismus einen Riegel vorzuschieben wird man hier keine Angaben zu der Lage der Location finden, Koordinaten sucht ihr hier vergebens. Damit sollen die Objekte und Plätze einfach etwas geschützt werden. Auf Anfragen hierzu werde ich nach eigenem Ermessen reagieren. Ich hoffe ihr versteht das.URBEXERS AGAINST VANDALISM

„Take nothing but pictures, leave nothing but footprints.“
(Nimm nichts mit außer Bildern, lasse nichts dort, außer Fußabdrücken)