[URBEX] Zufallsfund – Altes verlassenes Wohnhaus am Straßenrand

Eigentlich war das Ziel ein ganz anderes. Bei der Hinfahrt haben wir dann doch mal hier angehalten und mal reingeschaut. Das Haus hat sich als altes verlassenes Wohnhaus entpuppt, das zwar nicht so viel zu bieten hatte aber trotzdem habe ich ein paar Fotos machen können.

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Wo ist das?

Um Vandalismus einen Riegel vorzuschieben wird man hier keine Angaben zu der Lage der Location finden, Koordinaten sucht ihr hier vergebens. Damit sollen die Objekte und Plätze einfach etwas geschützt werden. Auf Anfragen hierzu werde ich nach eigenem Ermessen reagieren. Ich hoffe ihr versteht das.

URBEXERS AGAINST VANDALISM

“Take nothing but pictures, leave nothing but footprints.”

(Nimm nichts mit außer Bildern, lasse nichts dort, außer Fußabdrücken)


[Rezension] Erloschene Feuertempel – Momentaufnahmen stillgelegter Krematorien der Jugendstilzeit

Frank Fleischmann, mit dem ich auch schon zusammen unterwegs war hat nun einen 60 seitigen Bildband (21x21cm Softcover) veröffentlicht, dessen Inhalt sich um stillgelegte Krematorien dreht. In dieser Publikation hält er für das Museum für Sepulkralkultur, Kassel, einige bislang nie dargestellte Momente dreier „Hundertjähriger“ fest.

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Frank Fleischmann, Jahrgang 1969, ist ein Hobbyfotograf für verlorene Orte. Die Erzählung über ein von Efeu eingehülltes Gebäude auf dem Sonneberger Friedhof machte ihn über Jahre neugierig. 2008 fand er im Efeu ein Krematorium, das den Glanz der Jugendstil Ära noch im Verfall ausstrahlt. Seither begleitet er diesen und weitere erloschene Feuertempel fotografisch … manche auch bis zu ihrem Ende.

„Ich bin fasziniert von der perfekten architektonischen Umsetzung der feierlichen Trauerumgebung, des symbolischen Herablassens in die Erde, dem Schmuck und der Verbindung mit der damals recht ungeheuerlichen Technik“.
Frank Fleischmann

Inhalt / Meinung

Ein Krematorium dürfte in der Urbex Gemeinde recht bekannt sein, das Krematorium in Sonneberg wird wohl Ende diesen Monats nicht mehr existieren und das dritte Krematorium in diesem Buch wurde einer neuen Bestimmung zugeführt. Insofern werden in diesem Buch keine “Geheimnisse” veröffentlicht die nun zu wahren Pilgerströmen führen werden. Dieser Bildband ist vielmehr dazu da, diese Gebäude mit Respekt zu behandeln und auch die Architektur, Technik und natürlich auch ihre eigentliche Aufgabe zu würdigen.

In diesem Bildband erfährt man Einiges an interessanten und informativen Hintergrundwissen. Frank hat es mit seinen Fotos geschafft, diese Gebäude ein dokumentarisches Denkmal zu setzen. Ich kann diesen Bildband jedem empfehlen, der auch mal etwas mehr über diese Art der Gebäude erfahren möchte.

Vielen Dank an Frank, der mir diesen Bildband schon vor der eigentlichen Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat. Wirklich eine gute Arbeit hast du da abgeliefert.

Weitere Infos

Erloschene Feuertempel – Momentaufnahmen stillgelegter Krematorien der Jugendstilzeit

Frank Fleischmann

ISBN 978-3-924447-48-9

Die Einnahmen kommen dem AFD e.V. und dem Museum für Sepulkralkultur zu Gute.

[URBEX] Ehemaliges Kinderheim / Kurheim

Nach etwas längerer Zeit kann ich hier endlich wieder mal eine Location präsentieren. Da ich mit einer kleinen Truppe unterwegs war (hier nochmals viele Grüße an alle), konnte ich zwar nicht so viel Zeit aufbringen wie sonst, aber ein paar Eindrücke kann ich euch dennoch liefern. Viel habe ich über dieses Gebäude bisher noch nicht heraus bekommen. Ich weiß zwar wie es heißt , aber ansonsten sind die Informationen eher spärlich. Interessant ist es auf jeden Fall und ich denke das ich dorthin bestimmt noch mal gehe.

„[URBEX] Ehemaliges Kinderheim / Kurheim“ weiterlesen

[URBEX] The monkey is dead – alte Villa

Einst war dies mit Sicherheit eine äußerst prachtvolle Villa, farbenfroh und reich verziert. Überall wurde mit Bögen, Säulen, Rundungen und Verzierungen gearbeitet. Der mittlerweile abbröckelnde Putz und die schön gemusterten Tapeten die sich von den Wänden lösen geben hier noch Zeugnis ab.

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Das Gebäude fällt mittlerweile immer mehr zusammen und ab dem 1. Stockwerg ist es nicht mehr ratsam sich zu weit vom Rand der Räume zu begeben. Dennoch faszinieren mich gerade solch marode und baufällige Gebäude. Meist noch um einiges mehr als große Industrieanlagen.

In solchen Häusern, in denen Menschen gewohnt haben, spiegelt sich durch die Einrichtung, Bauweise und den immer wieder zu findenden Kleinigkeiten die Persönlichkeit der Bewohner wieder. Dies ist die Faszination, die meiner Meinung nach von diesen Gebäuden ausgeht.

Außenansichten

Auch von außen sah diese Villa einst prachtvoll aus.

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Innenansichten

Durch den offenstehenden Eingang kommt man in die kleine “Empfangshalle”. Diese macht trotz ihres Zerfalls Eindruck. Überall findest man die hier die reich verzierten, Säulen, Decken und Bögen.

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Diese Bauweise zieht sich durch das Gebäude im Erdgeschoss weiter.

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Ein weiteres Highlight ist die sehr schön gearbeitete und geschwungene Treppe.

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Auch die Wandmotive sind immer noch schön anzusehen.

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In der ersten Etage ist der Baustil schlichter. Auch sind die Zimmer nur noch sehr vorsichtig begehbar.

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Einige “Zeitdokumente” waren auch zu finden.

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The Underground

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… und was soll das mit dem Affen?

Das ist schnell erklärt … das da.

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Galerie

Weitere Bilder gibt es in der Galerie.


Wo ist das?

Um Vandalismus einen Riegel vorzuschieben wird man hier keine Angaben zu der Lage der Location finden, Koordinaten sucht ihr hier vergebens. Damit sollen die Objekte und Plätze einfach etwas geschützt werden. Auf Anfragen hierzu werde ich nach eigenem Ermessen reagieren. Ich hoffe ihr versteht das.URBEXERS AGAINST VANDALISM

“Take nothing but pictures, leave nothing but footprints.”
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[URBEX] Altes Krematorium

Das alte Krematorium steht selbst an einem Ort, der nicht passender sein könnte. Mitten auf einem Friedhof, von eher unschönen Bauzäunen umgeben, die leider der einzige Fremdkörper in dieser Idylle sind.  Mittlerweile ist es von Sträucher und Bäumen ein gewachsen. Die Natur assimiliert das Gebäude und so langsam bilden beide wieder eine Einheit.

Leider hier gleich vorweg zur Info.
Auf Anfragen nach dem Ort gebe ich hier keinerlei Infos heraus.

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Mächtig ragt immer noch der Schornstein , der auch zu einer früheren Fabrik hätte passen können, in die Höhe. Sogar hier hat die Natur ihre Fahne in Form eines kleinen Baums gehisst. Das Krematorium wurde Anfang 20. Jahrhundert “in Betrieb genommen”. Es ist eine Erweiterungsbau an einer alten Leichenhalle die Ende des vorherigen Jahrhunderts entstanden ist. Diese Leichenhalle wurde im neogotischen Backsteinstil erweitert und mit einem zweigeschossigen Unterbau für das Krematorium versehen.

 

Auch im Inneren zeigt sich im Erdgeschoß beeindruckend wie die Natur in das Gebäude eingezogen ist. Dies war auch der ehemalige Wohnbereich des Friedhofswärters. Mehrere Zinkgießkannen und Stühle werden hier von Efeu in die Höhe getragen, ein wirklich faszinierendes Bild.

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Der erste Stock ist mittlerweile nicht mehr begehbar. Überhaupt sollte man sich im Erdgeschoss nur noch sehr vorsichtig bewegen, da die Decke an sehr vielen Teilen eingestürzt ist.

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Im Nebenraum befindet sich die ehemalige Trauerhalle. Auch heute ist hier noch die Versenkungsanlage mit bronzenen Türen zu bestaunen.

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Einst spielten auf der Empore die Musiker für die Trauergäste. Mittlerweile ist diese nur noch durch eine hohe Leiter erreichbar.

 

Auch die weiteren Nebenräume sind nur noch sehr vorsichtig begehbar, da auch hier die Decke schon eingestürzt ist.

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Beim Gang in das erste Untergeschoss kommt man an einen Waschzuber vorbei. An die Wand gelehnt stehen die gestapelten Zinkeinsätze für Särge.

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Geht man nun in das nächste Zimmer, findet man sich im eigentlichen Verbrennungsraum wieder. Blau-weiße Fliesen und kunstvolle Treppengeländer zeigen auch noch heute die stilvolle Gestaltung von früher.

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Fast alle technischen Vorrichtungen sind hier noch zu sehen. Die Versenkungsanlage, der Brennofen, Armaturen, Hydraulik und vieles andere mehr gibt es dort zu bestaunen.

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Viele Armaturen zeigen noch Werte als sei die Zeit einfach stehen geblieben.

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In einer Art Abstellkammer findet sich auch ein kleiner Kindersarg (Weiß).

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An Nägeln aufgehängt sieht man die letzten Begleitscheine zur Einäscherung bis 1994.
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Im untersten Stockwerk befinden sich die weiteren Teile des Ofens. Die Lüftungsschnecke und der Aschesammler nehmen hier ein Großteil an Platz ein.

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Auch ist hier noch die imposante Hubanlage zu sehen.

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Ein paar weitere Fotos finden sich in der Galerie.

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Wo ist das?

Um Vandalismus einen Riegel vorzuschieben wird man hier keine Angaben zu der Lage der Location finden, Koordinaten sucht ihr hier vergebens. Damit sollen die Objekte und Plätze einfach etwas geschützt werden. Auf Anfragen hierzu werde ich nach eigenem Ermessen reagieren. Ich hoffe ihr versteht das.URBEXERS AGAINST VANDALISM

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[URBEX] Fabrik der Entdeckungen – Altes Porzellanwerk

Gestern war ich eigentlich zu einem anderen Ziel unterwegs. Auf dem Weg dorthin fiel mir ein altes Backsteingebäude wieder ein und da ich eh vorbei fuhr, machte ich dort einen Stop. Da das Gebäude sich mitten in der Ortschaft auf einen Privatgelände befand habe ich einfach mal gefragt. Ich hatte dann auch gleich den richtigen Ansprechpartner, da ich auf den älteren (84) Grundstückbesitzer traf. Dieser hat auch selbst in dieser Fabrik gearbeitet und konnte mir einige Informationen geben um was es sich hierbei überhaupt gehandelt hat.

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Das Gebäude bestand aus Erdgeschoss, 1-3 Etage und einem Dachboden.

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Das Erdgeschoss wird vom Besitzer noch zum lagern von Holz und anderen Sachen genutzt.

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Inmitten des Gebäudes muss wohl ein großer Brennofen mit Schlot gestanden haben wie die riesige kreisrunde Aussparung vermuten lässt, welche sich durch die erste und zweite Etage zieht.
Früher waren es noch mehr Gebäudekomplexe, dieses Gebäude ist aber der einzige Überrest der früheren Porzellanfabrik. In dieser wurden sowohl Figuren, Geschirr, als auch technische Teile hergestellt.

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Der 1. und 2. Stock boten eher weniger Entdeckungen. Dennoch gab es auch hier ein paar Motive.

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Richtig interessant wurde es dann im dritten Stock. Auf den ersten Blick nur eine Ansammlung von alten, maroden Dingen, kamen immer mehr interessante Dokumente und Utensilien zum Vorschein.

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(Viele Dinge waren versteckt und mussten erst “geborgen” werden.)

Anscheinend war aber die Herstellung von Porzellan nicht der einzige Zweck dieses Gebäudes, vieles lässt auch auf Verbindungen zur Holzverarbeitung schließen. Einzig und allein die Formen und Farbpulver deuten auf die Porzellanherstellung hin.
Jetzt möchte ich aber ein paar Fotos zeigen was ich dort so entdeckt habe.

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Mehr gibt es in der Galerie.

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Wo ist das?

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[URBEX] Unser täglich Brot …

Unter der Rubrik Zufallsfunde kann ich dieses Gebäude verbuchen. Bei der Fahrt zu einem anderen Ziel stach mir der Bau vom Weiten ins Auge. Einmal kurz einen Zwischenstopp eingelegt, der sich meiner Meinung nach auch gelohnt hat. Ist mal was anderes. Was mag wohl da drin sein?

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Das es mit der Landwirtschaft zu tun hatte war mir eigentlich klar, wenn man die anderen Teile der Location betrachtete. Hier also nun ein paar Eindrücke.

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Ein paar noch in der Galerie.

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