[URBEX] Lost in Belgium – Der Geist der Mühle

Diese Location war nicht ganz ohne. Zum einen kommt langsam das Dach herunter, zum anderen hatten wir dort eine ziemlich komische Begegnung der Dritten Art. Irgendwie hatten wir schon kurz nach betreten ein etwas angespanntes und unwohles Gefühl.

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Nachdem ich nur kurz ein paar Fotos dort machen wollte, damit wir wieder raus konnten, stand plötzlich ein Mann im Türrahmen. Erst einmal etwas zusammen gezuckt. Nachdem ich dann versucht habe mich mit ihm auf Englisch zu unterhalten und er meiner Meinung nach keinen Brocken konnte aber dennoch genickt hatte, konnte ich aber dann doch noch ein paar Fotos mit etwas mehr Ruhe machen. Er geisterte in der Zwischenzeit etwas im Gebäude herum. Wer weiß, vielleicht haben wir an diesem Tage auch den Hausgeist der Mühle angetroffen.

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Die Faszination des Vergessenen

Vielerorts trifft man auf alte verlassene Gebäude. Oft von außen unscheinbar oder in völlig verwahrlostem Zustand. Die Mehrzahl der Menschen machen um solche Plätze einen großen Bogen. Manches liegt sogar verborgen und viele wissen nichts von deren Existenz. Was für Beweggründe sollte es also geben, diese manchmal nicht ganz ungefährlichen Orte zu besuchen?

Ein Teil meiner Bekannten schüttelt schon ab und an den Kopf und fragt mich, was ich denn an solchen heruntergekommenen Buden finde.

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In meinem Fall ist es so das ich schon seit meiner Kindheit von alten verlassenen Gebäuden fasziniert bin. Um ehrlich zu sein, bin ich auch unheimlich neugierig und will nur allzu gerne erfahren, was sich hinter den Türen und Mauern befindet. Hier kommen dann die Entdeckerlust und der Reiz des Verborgenen und Geheimnisvollen dazu. In Kombination mit meinem liebsten Hobby der Fotografie, für mich die beste Symbiose.

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[URBEX] The House with the old piano

Ein kleiner Ausflug zu einem ganz anderem Ziel brachte uns an diesem Ort. Von außen tanzte dieses Gebäude schon etwas gegenüber den anderen Häusern in diesem Ort aus der Reihe. Deshalb machten wir hier kurz Halt und erkundeten kurzentschlossen das Objekt. Was wir dort dann gefunden haben zeige ich euch nun hier.

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The old Piano

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Auch die anderen Dinge die wir fanden waren teilweise ganz interessant.

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Gallery

 


Wo ist das?

Um Vandalismus einen Riegel vorzuschieben wird man hier keine Angaben zu der Lage der Location finden, Koordinaten sucht ihr hier vergebens. Damit sollen die Objekte und Plätze einfach etwas geschützt werden. Auf Anfragen hierzu werde ich nach eigenem Ermessen reagieren. Ich hoffe ihr versteht das.

URBEXERS AGAINST VANDALISM

„Take nothing but pictures, leave nothing but footprints.

(Nimm nichts mit außer Bildern, lasse nichts dort, außer Fußabdrücken)


[URBEX] Die rote Kirche – oder wo ist das offene Grab?

Da kriecht man in engen Bunkern herum wo Eisenstangen spitz aus den Wänden ragen aber bei einem Scheunentor großen offenen Fenster wird man zum Bewegungslegastheniker. Nachdem diese peinliche Hürde dann überwunden wurde, wurde ich durch die Location dann mehr als entschädigt. Leider waren wir hier doch etwas unter Zeitdruck und konnten nicht so sehr nach geeigneten Motiven suchen. Außerdem machte das vernetzte Dach keinen vertrauensvollen Eindruck über unseren Köpfen.

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Hier aber dennoch ein paar Eindrücke von der Location.

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Warum ich diesem Beitrag einen so komischen Namen gegeben habe?  Wo ein so ein Knochen (Beckenknochen) zu finden ist, gab es bestimmt auch andere.

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Wo ist das?

Um Vandalismus einen Riegel vorzuschieben wird man hier keine Angaben zu der Lage der Location finden, Koordinaten sucht ihr hier vergebens. Damit sollen die Objekte und Plätze einfach etwas geschützt werden. Auf Anfragen hierzu werde ich nach eigenem Ermessen reagieren. Ich hoffe ihr versteht das.

URBEXERS AGAINST VANDALISM

„Take nothing but pictures, leave nothing but footprints.

(Nimm nichts mit außer Bildern, lasse nichts dort, außer Fußabdrücken)


[URBEX] Altes Krematorium

Das alte Krematorium steht selbst an einem Ort, der nicht passender sein könnte. Mitten auf einem Friedhof, von eher unschönen Bauzäunen umgeben, die leider der einzige Fremdkörper in dieser Idylle sind.  Mittlerweile ist es von Sträucher und Bäumen ein gewachsen. Die Natur assimiliert das Gebäude und so langsam bilden beide wieder eine Einheit.

Leider hier gleich vorweg zur Info.
Auf Anfragen nach dem Ort gebe ich hier keinerlei Infos heraus.

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Mächtig ragt immer noch der Schornstein , der auch zu einer früheren Fabrik hätte passen können, in die Höhe. Sogar hier hat die Natur ihre Fahne in Form eines kleinen Baums gehisst. Das Krematorium wurde Anfang 20. Jahrhundert “in Betrieb genommen”. Es ist eine Erweiterungsbau an einer alten Leichenhalle die Ende des vorherigen Jahrhunderts entstanden ist. Diese Leichenhalle wurde im neogotischen Backsteinstil erweitert und mit einem zweigeschossigen Unterbau für das Krematorium versehen.

 

Auch im Inneren zeigt sich im Erdgeschoß beeindruckend wie die Natur in das Gebäude eingezogen ist. Dies war auch der ehemalige Wohnbereich des Friedhofswärters. Mehrere Zinkgießkannen und Stühle werden hier von Efeu in die Höhe getragen, ein wirklich faszinierendes Bild.

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Der erste Stock ist mittlerweile nicht mehr begehbar. Überhaupt sollte man sich im Erdgeschoss nur noch sehr vorsichtig bewegen, da die Decke an sehr vielen Teilen eingestürzt ist.

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Im Nebenraum befindet sich die ehemalige Trauerhalle. Auch heute ist hier noch die Versenkungsanlage mit bronzenen Türen zu bestaunen.

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Einst spielten auf der Empore die Musiker für die Trauergäste. Mittlerweile ist diese nur noch durch eine hohe Leiter erreichbar.

 

Auch die weiteren Nebenräume sind nur noch sehr vorsichtig begehbar, da auch hier die Decke schon eingestürzt ist.

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Beim Gang in das erste Untergeschoss kommt man an einen Waschzuber vorbei. An die Wand gelehnt stehen die gestapelten Zinkeinsätze für Särge.

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Geht man nun in das nächste Zimmer, findet man sich im eigentlichen Verbrennungsraum wieder. Blau-weiße Fliesen und kunstvolle Treppengeländer zeigen auch noch heute die stilvolle Gestaltung von früher.

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Fast alle technischen Vorrichtungen sind hier noch zu sehen. Die Versenkungsanlage, der Brennofen, Armaturen, Hydraulik und vieles andere mehr gibt es dort zu bestaunen.

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Viele Armaturen zeigen noch Werte als sei die Zeit einfach stehen geblieben.

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In einer Art Abstellkammer findet sich auch ein kleiner Kindersarg (Weiß).

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An Nägeln aufgehängt sieht man die letzten Begleitscheine zur Einäscherung bis 1994.
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Im untersten Stockwerk befinden sich die weiteren Teile des Ofens. Die Lüftungsschnecke und der Aschesammler nehmen hier ein Großteil an Platz ein.

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Auch ist hier noch die imposante Hubanlage zu sehen.

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Ein paar weitere Fotos finden sich in der Galerie.

Galerie

 


Wo ist das?

Um Vandalismus einen Riegel vorzuschieben wird man hier keine Angaben zu der Lage der Location finden, Koordinaten sucht ihr hier vergebens. Damit sollen die Objekte und Plätze einfach etwas geschützt werden. Auf Anfragen hierzu werde ich nach eigenem Ermessen reagieren. Ich hoffe ihr versteht das.URBEXERS AGAINST VANDALISM

„Take nothing but pictures, leave nothing but footprints.“
(Nimm nichts mit außer Bildern, lasse nichts dort, außer Fußabdrücken)