[LIGHTPAINTING | LAPP] Die größte Inspiration ist die Dunkelheit. Aus ihr lässt sich so viel Neues erschaffen.

Einleitung

visual-dreams-lightart001

Light-Painting (Lichtmalerei), -Writing, -Graffiti, -Art oder LAPP. Dieses Kind hat viele Namen. Fast jeder der sich mit dem Thema Fotografie beschäftigt wird wissen, dass Lichtquellen, welche in Bewegung sind, bei Langzeitaufnahmen Lichtspuren hinterlassen. Sicherlich hat man diesen Effekt schon das ein oder andere Mal auf einem seiner Fotos entdeckt. Beispiele sind hier Sternbewegungen, ein beleuchtetes Karussell in Bewegung oder Scheinwerferspuren in der Nacht.

visual-dreams-lightart011

visual-dreams-lightart013

Ursprung

Neu ist das Ganze nicht. Schon 1949 hat der LIFE Fotograf Gjon Mili mit keinem geringeren als Pablo Picasso Lightpainting Fotos angefertigt. Wahrscheinlich gehen erste Versuche mit dieser Technik aber noch viel weiter zurück. Deswegen sollte sich keiner der heutigen Lichtkünstler als Erfinder dieser Art der Fotografie fühlen.

Visual Dreams Light Project Team

Vor gut 2 Jahren hat mich der Virus selbst erwischt. Da ich sehr experimentierfreudig bin, habe ich mir diese Art der Fotografie mal genauer angeschaut. Zuerst war ich noch alleine unterwegs, aber schon kurze Zeit später gesellte sich Stefan Welsch hinzu und so gründeten wir das Visual Dreams Light Project. Klingt wichtig und macht ordentlich was her, oder? Viele Fotos sind ab dieser Zeit gemeinsam entstanden.

visual-dreams-lightart014

visual-dreams-lightart015

 

 

Faszination – Die Mischung macht es

Warum ich nicht näher auf die Bezeichnungen oben eingehe? Weil es für mich eigentlich keine Bedeutung hat, wie man das Ganze nennt. Für den Artikel werde ich mal den Begriff LightArt verwenden. Ich möchte euch hier lieber erzählen, was mich an dieser Art der Fotografie fesselt und fasziniert. Fotografie bedeutet für mich kreativ zu sein, Bilder zu gestalten und damit etwas Neues zu erschaffen. Außerdem probiere ich gerne viel aus und tüftle herum, bis ich mit dem Endergebnis einigermaßen zufrieden bin. Diese Bereiche werden bei der LightArt Fotografie voll abgedeckt. Mit der LightArt Fotografie kann man die Umgebung völlig neu gestalten und sozusagen in ein „anderes Licht“ rücken. Auch dies fasziniert mich immer wieder aufs Neue.

visual-dreams-lightart005

visual-dreams-lightart006

 

Equipment und Vorgehensweise

Ich fange mal mit der Fotoausrüstung an.

 

Fotoausrüstung

Erste Versuche lassen sich zwar auch mit einer Kompakten durchführen, bei der man z.B. die Belichtungszeit auf 30 Sekunden einstellen kann, doch stößt man hier schnell an die technischen Grenzen.

 

Kamera

Es ist eigentlich unumgänglich, dass bei der Kamera die Belichtungszeit frei wählbar ist. Einige Aufnahmen dauern oft mehrere Minuten und so ist es am besten, wenn sie über eine Bulb-Funktion verfügt. Dies ist eine Funktion, bei der der Verschluss so lange offen bleibt, wie der Auslöser gedrückt wird. Des Weiteren ist eine Kamera mit einem geringen Rauschverhalten von Vorteil. Grundsätzlich ist eine Digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) am besten geeignet. Diese Kameras erzeugen ein geringeres Bildrauschen da ein größerer Sensor verbaut ist.

 

Objektive

Die Lichtstärke des Objektivs ist hier nicht ausschlaggebend, da oft sehr lange belichtet wird. Durch verschiedene Objektive hat man aber natürlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten.

 

Stativ

Ohne geht es nicht. Zwar kann man auch den umgekehrten Weg gehen und die Kamera vor Lichtquellen bewegen, aber für die Art der Fotografie, wie ich sie hier vorstelle, ist es unumgänglich, dass die Kamera fest steht.

 

Kabelauslöser / Fernauslöser

Hiermit lässt sich die Bulb-Funktion komfortabel nutzen. Da sich diese Auslöser meist verriegeln lassen, bleibt der Verschluss so lange geöffnet, bis diese wieder gelöst wird. Bei Fernauslösern wird der Verschluss beim ersten Drücken geöffnet und beim wiederholten Drücken geschlossen. Für einzelne Effekte ist ein Fernauslöser nützlich, um die Kamera gezielt zu bedienen. Es sei noch erwähnt, dass Teamarbeit sich hier schnell bezahlt machen kann.

 

visual-dreams-lightart007visual-dreams-lightart009

 

Light Tools

Nun folgt der erste kreative Teil. Für viele Effekte benötigt man speziell kreierte Lichtwerkzeuge. Hier ist eure Fantasie und Kreativität gefragt. Dies ist ein sehr wichtiger Aspekt. Oft überlegt man Tage oder Wochen, wie man einen bestimmten Effekt verwirklichen kann. Teilweise kommt es zu etlichen Fehlversuchen, bis man am Ende ans Ziel kommt. Ich hoffe jeder versteht deshalb, dass hier nicht alles verraten wird. Dadurch würde schnell der Zauber verloren gehen, welcher dieser Art der Fotografie anhaftet. Reduziert man alles auf die rein technischen Aspekte, würde das meiner Meinung nach die LightArt Fotografie zerstören. Im Grunde ist es auch nicht nötig hier ins Detail zu gehen. Schnappt euch eine Lichtquelle und probiert einfach aus was, man damit alles machen kann. So und nicht anders funktioniert das Ganze. Ich ertappe mich regelmäßig, dass ich wie eine Mücke vom Licht angezogen werde. Sobald ich irgendetwas leuchten sehe, beginnt bei mir das Kopfkino wie ich diese Lichtquelle für Effekte einsetzen kann. Dies fängt bei Wunderkerzen an und hört bei Autoscheinwerfern noch lange nicht auf. Oft werden für unsere Lichteffekte Lampen oder Ähnliches eingesetzt, die unter der 1 Euro Grenze liegen.

visual-dreams-lightart002

visual-dreams-lightart003

 

 

Basics

Ganz auf dem Trockenen will ich euch aber doch nicht lassen.

 

Farbeffekte

Natürlich kann man verschiedenfarbige Lichtquellen nutzen, leichter lässt sich dies aber durch einfache Farbfolien erzeugen. Einfach mal nach Farbfolien im Internet suchen. Oft setzte ich diese ein, um die Umgebung gezielt auszuleuchten.

 

Figuren malen

Damit fängt eigentlich jeder an. Meist werden schöne Herzchen gemalt oder andere Sachen versucht. Dafür benötigt man einfach eine Lichtquelle und legt los, indem man sich damit vor der Kamera bewegt. Zwischenräume erreicht man einfach, indem man die Lichtquelle ausschaltet, oder eben abdeckt und an anderer Stelle neu beginnt. Es ist dabei gut sich hinter der Kamera Fixpunkte zu suchen. Eine gute räumliche Vorstellungskraft ist auch nicht von Nachteil. Trotzdem macht hier einfach Übung den Meister.

 

Spiralen, Kreise und Lichtkugeln (Orbs)

Funktioniert nach dem Grundprinzip Lichtquelle an Schnur. Bewährt haben sich hier Lichter, die nach allen Seiten strahlen. Kreise funktionieren, indem man mit der Lichtquelle Kreisbewegungen ausführt, was jetzt bestimmt keine große Überraschung ist. Bei Spiralen bewegt man sich zusätzlich etwas schräg auf die Kamera zu oder weg. So erhält man einen Tunneleffekt. Wie Lichtkugeln im Prinzip entstehen, habe ich hier (LINK) beschrieben. Ein paar weitere Einblicke findet man übrigens auf meiner Webseite.

 

visual-dreams-lightart004

visual-dreams-lightart008

Vorgehensweise

Jetzt möchte ich noch kurz schildern, wie ich im Grunde vorgehe. Da es mir bei den Fotos wichtig ist, dass die Umgebung mit einbezogen wird, spielt diese natürlich auch meist eine große Rolle. Ist diese gefunden, wird die Kamera aufs Stativ montiert. Ich selbst fotografiere im manuellen Modus, eingeschalteter Bulb-Funktion, mittlerer Blende im RAW-Format. Fokussiert wird meist auf einen Bereich, an dem der Großteil der Effekte stattfindet. Danach wird der Autofokus ausgeschaltet. Damit mehrere Effekte kreiert werden können, ist es unumgänglich, dass entweder die Lichtquelle schnell abschaltbar ist, oder das Objektiv abgedeckt wird. Die zweite Möglichkeit ist die komfortablere Lösung, funktioniert natürlich aber nicht, wenn man alleine unterwegs ist. Dafür habe ich mir einfach einen schwarzen Becher gebastelt, der über das Objektiv gestülpt wird. Danach kann das LightTool und der Standort leicht gewechselt werden.

Wie oben schon geschrieben, kommt man nicht herum zu experimentieren. Oft spielt die richtige Reihenfolge eine entscheidende Rolle. Auch über eine gewisse Choreographie sollte man sich Gedanken machen. Lasst euch ruhig mal darauf ein, aber Vorsicht, es besteht ein hoher Suchtfaktor.

visual-dreams-lightart012

 

Dieser Artikel ist auch auf der Webseite fotocommunity.de unter Fotowissen – Lichtkunstfotografie veröffentlicht worden.

[LIGHTPAINTING | LAPP] Weitere Action auf dem Staffelberg

Geschätzte 30kg Ausrüstung wurden in dieser Nacht auf den Staffelberg zu zweit transportiert um diese Fotos anzufertigen. Im Tal war es eigentlich ziemlich windstill, oben auf dem Staffelberg hat es hingegen doch heftigen Wind gegeben. Trotzdem waren die Bedingungen in dieser Nacht nicht schlecht und da die Windrichtung einigermaßen passte, habe ich mich auch für ein paar “Feuerspiele” entschieden.

Hier also die Ergebnisse dieser Nacht.

staffel800-01

staffel800-03

staffel800-02

staffel800-04

staffel800-05

staffel800-06

staffel800-07

staffel800-08

staffel800-09

An die Facebookler–Das Light Project Team braucht deine Stimme.

ringmanDosionair hat am 1.April eine Light Writing Challenge gestartet. Ich habe das erst gestern bemerkt und dann das nebenstehende Foto dort eingestellt. Sind also schon kräftig hinterher. Wäre klasse wenn ihr uns ein wenig unterstützen könntet und für unser Foto ein Gefällt mir hinterlassen könntet. Bitte unterstützt uns etwas, wäre klasse.

Klick den Button für unser Foto

 

 

Du siehst keinen Button, dann bitte hier klicken.

Wäre klasse wenn wir so noch an die ein oder andere Stimme kommen würden, sind gegenüber den anderen durch die späte Teilnahme arg in Verzug.

 

 

Bitte stellt diesen Artikel auch auf eure Pinnwände und aktiviert noch ein paar Freunde. Leider geht es bei diesem Wettbewerb eher um “Wer kennt am meisten” und weniger um das Foto.

Recht chaotisch, leicht verwirrt, vieles vergessen und trotzdem eine schöne Lightpainting Tour.

Gestern haben wir uns wieder mal auf den Weg gemacht um ein paar neue Fotos für unser Light Project zu machen. Dafür haben wir eine schöne alte Burgruine als Location gewählt. Treffpunkt war um 14 Uhr. Danach noch etwas gequatscht, Ausrüstung verstaut und los ging’s.

2fire

Steve hatte dann erst mal schon einiges an Ausrüstung vergessen. Da habe ich mich ja dann mal nicht lumpen lassen und es ihm gleich getan. Zumindest haben wir dies während der Fahrt bemerkt.

Ja, die Fahrt … Das Navi hat sich mal so richtig einen Spaß gemacht und uns aus noch sehr rätselhaften Gründen auf ziemliche Abwege geführt. So dauerte die Fahrt zur Ruine dann doch etwas länger als erwartet.

Location

Die Fotos sind natürlich schon etwas älter …

Endlich dort angekommen war es noch ein paar Minuten halbwegs hell, so das wir die Umgebung noch einmal inspizieren konnten. Dies war dann aber nach einigen Minuten auch gegessen. So starteten wir dann mit unseren ersten Aufnahmen. natürlich fing es dann auch pünktlich an zu schneien.

Ausgerüstet waren wir beide mit zwei neu erstandenen Objektiven, welche wir endlich mal dafür testen wollten. Steve hatte ein Nikon 20mm und ich ein Walimex Fisheye 8mm. Die ersten Aufnahmen beeindruckten mich vor Ort nicht wirklich, da die Kameraplazierung für das Fisheye eher suboptimal war. Herausgekommen ist unter anderem das erste Foto in diesem Artikel.

Laser

Danach haben wir dann eine andere Stelle gewählt. Irgendwie lief es aber am Anfang an diesem Abend nicht so rund. Der kreative Funke wollte einfach nicht zünden. Trotzdem haben wir weiter experimentiert. Die Kameraposition immer wieder verändert und verschiedene Lighttools ausprobiert. Endlich sind wir auch mal dazu gekommen unseren Laser zu testen. Hier mal ein paar “Laser Fotos”.

colorful laser.jpg3-1colorgate-s2

green laser 2

Ausleuchtung

Weiterhin haben wir auch versucht die Ruine etwas auszuleuchten und mit verschiedenen Lichteinstellungen zu spielen.

colerful staircolorgate-s

Lichtelemente

Als nächsten Schritt bauten wir dann Lichtskulpturen mit ein.

2 ringespiral1

3rings2

great rings

greatspiral

Feuerspiele

Natürlich haben wir auch wieder ein paar Feuereinlagen dabei. Hier haben wir uns dann nochmal richtig ausgetobt.

come in

fire come infireattack

fireringman in fire 1

man defence2

Rund 5 Stunden waren wir vor Ort und sind dann doch einigermaßen zufrieden abgezogen. Fisheye macht meiner Ansicht nach schon recht gute Einstellungen möglich und die Schärfe der Lins ist nicht zu verachten.

Spaß hat es gemacht, Fortsetzung folgt. Zwinkerndes Smiley

[Trigami-Review] Die LED-LENSER M14 im Praxistest – Einsatz beim Lightpainting | Fotografie

Wir durften sie testen, die neue Hightech LED Taschenlampe LED-LENSER M14.

02m14

 

Visual Dreams Light Project Team
Lightpainting Praxistest

Das wir diese fokussierbare LED-Lampe (Advanced Focus System) aber natürlich nicht nur zum spazieren gehen nutzen wollten sollte eigentlich klar sein. Stefan W. und ich engagieren uns ja immer mehr im Bereich Lightpainting | LAPP | LightArt. Dies Art der Fotografie begeistert uns beide immer mehr. Deswegen lag es natürlich sehr nahe diese Handlampe in diesem Bereich einzusetzen um zu sehen ob sie in diesem Bereich nützlich sein kann. Wir haben uns hier die Aufgabe gestellt einzig mit der LED-Handlampe M14 die Lichtelemente zu erstellen. Unser einziges Hilfsmittel war ein Band, welches wir an der LED-Leuchte befestigt haben.

Wir zeigen euch in diesem Video folgende Lichtelemente:

  • Erstellen von Bodenmuster (Zick-Zack Muster)
    01m14-lp
  • Spirale horizontal
    03m14-lp
  • Spirale senkrecht
    06m14-lp
  • Lichtbälle (Orbs)
    05m14-lp
    Hierbei verwenden wir auch die Blink Funktion der LED-LENSER M14.
    09m14-lp

 

Video

Visual Dreams Lightpainting Praxistest der LED LENSER M14

Funktionen der M14 im Bezug auf die Praxis

Mit der LED-LENSER M14 lässt sich einiges anstellen. In diesem Video seht ihr wie man mit wenigen Mitteln (Lampe und Band) schon die verschiedensten Lichtelemente kreieren kann. Bei diesem Test ging es uns gar nicht so sehr um die Perfektion der einzelnen Elemente, sondern alleine um die Praxistauglichkeit der Lampe.

Ist diese High-End Taschenlampe also geeignet für Lightpainting | LAPP | LightArt?

Dies kann man mit einem großen JA beantworten. Natürlich gehe ich nun auch noch auf die einzelnen Vorzüge der M14 ein.

 

Kommen wir einmal zu den technischen Daten der Taschenlampe.

Sie hat eine Länge von 16,2cm und ist damit schon um einiges größer als z.B. die M7 oder P7.

14m14

Auch der Umfang ist natürlich größer, da die LED-Leuchte mit 4 AA-Batterien betrieben wird. Hier sollte auch hervorgehoben werden das die M14 ausdrücklich auch mit Akku Batterien betrieben werden kann was natürlich auf Dauer ein Kostenvorteil ist. Die Leuchtdauer wird bei kleinster Stufe mit ca. 95 Stunden angegeben.

11m14

 

Die Lampe wiegt ca. 370g. Dies finde ich sehr angenehm wenn ich die Lampe in der Hand halte. Da merkt man das man eine Taschenlampe trägt. Durch das Gewicht lassen sich auch leichter gezielte Bewegungen ausführen und auch die Rotation der Lampe gelingt dadurch sauberer. Hierbei sollte man aber schon etwas sicher sein, denn wenn einen die Lampe trifft wird diese am wenigsten Schaden davon tragen, dafür spricht schon ihre gute Verarbeitung.

Den Gürtelclip finde ich für diese Lampe etwas weniger geeignet als z.B. für die  M7, obwohl dieser baugleich ist. Die M14 sitzt meiner Meinung nach hier etwas zu straff, was das lösen der Taschenlampe erschwert und nur schlecht mit einer Hand durchführbar ist. Ansonsten ist der Clip recht gut durchdacht. Er wird am Gürtel befestigt und hält dort auch wirklich gut. Zudem lässt sich die Lampe auch daran drehen. Dies ist eigentlich eine sehr pfiffige Lösung, da man somit z.B. auch den Weg ausleuchten kann, ohne die Lampe halten zu müssen.

Die obligatorische Handschlaufe erfüllt auch ihren Zweck und es ist auch ratsam diese zu benutzen.

06m14

Nochmal zur Verarbeitung. Die Lampe macht wirklich einen äußert stabilen und wertigen Eindruck. Auch die Kontakte sehen sehr praktikabel aus.

12m14

Der einzige Knopf an der Lampe, mit dem alle Funktionen der Lampe schaltbar sind funktioniert sehr gut und hat einen guten Druckpunkt.

13m14

Man sieht auch hier auf diesem Foto die kleine Metallöse. Sogar diese wird doppelt gesichert, damit sie nicht einfach aufgeht.

Kommen wir jetzt einmal zum Focus System. Die M14 ist nämlich eine fokussierbare Taschenlampe. Das Ganze nennt sich bei LED LENSER Advanced Focus System (AFS). Die Fokussierung erfolgt stufenlos indem man den Lampenkopf einfach vor oder zurück schiebt. Dies würde ich mir bei manchen Objektiv wünschen Zwinkerndes Smiley Dadurch lässt sich die Fokussierung mit nur einer Hand kinderleicht vornehmen.  Sehr gut und auch äußerst wichtig für den Einsatz beim Lightpainting ist das Fast Lock System. Durch drehen des Lampenkopfes lässt sich die Fokus fest arretieren und hält bombenfest. Gerade bei Lichtfiguren bei dem man die Lampe rotieren lässt, ist es wichtig das sich der Lichtstrahl nicht ändert.

09m14

Wie man auch sehen kann ist die LED LENSER M14 eine ziemlich runde Sache und das im wahrsten Sinne des Wortes. Dadurch kann sie leider sehr schnell mal wegrollen wenn man sie irgendwo auflegt, wo es nicht ganz eben ist. Dies kann man aber gut mit dem Gürtelclip entgegenwirken und somit ist auch dieses kleine “Problem” gelöst. Allerdings kann man die Lampe nicht aufstellen da die leicht konvexe Bauform der Hinterseite die verhindert.

07m14

Kommen wir nun zu den vielen Funktionen der Lampe. Die M14 ist nämlich nicht nur eine Taschenlampe die man ein- und ausschalten kann. Hier hält man schon einen kleinen Computer in der Hand, nämlich eine Microcontroller gesteuerte Taschenlampe.

LED LENSER nennt dies Smart Light Technology (SLT). Dahinter verbergen sich drei verschiedene Lichtprogramme mit bis zu acht Lichtfunktionen und zwei verschiedene Energieeinstellmöglichkeiten.

03m14

04m14

Um am Anfang die Bedienung etwas zu erleichtern ist auch eine sogenannte Smart Card beigefügt. Diese zeigt eine Kurzanleitung wie man die einzelnen Lichtprogramme schalten kann.

05m14

 

Lichtprogramme

Kommen wir mal zu den 3 Lichtprogrammen. Hier hat man die Wahl zwischen Professional, Easy und dem Defence Mode.

Die grundlegenden Funktionen sind bei allen drei Lichtprogrammen gleich.

  • Individuelles Tasten, z.B. um zu morsen. Dies ist auch gut um beim Lightpainting Lichtpunkte zu setzen oder nur kurz zu belichten.
  • tasten & halten – schaltet die Boost Funktion ein. Dadurch erhält die Lampe ihre höchste Lichtleistung. (ca. 225 Lumen)
  • ein- und ausschalten 100% Lichtleistung

Professional Mode
hier stehen alle Funktionen der Lampe zur Verfügung.

  • Low Power Modus
    Schaltet die Lampe auf eine niedrige Lichtstufe, damit lässt sich sehr viel Batteriepower sparen.
  • Dim Funktion
    Hiermit kann man die Helligkeit stufenlos regeln. Dies ist beim Lightpainting sehr vorteilhaft, da man hier da Licht individuell anpassen kann.
  • Blink Funktion
  • SOS Funktion
  • Strobe Funktion
    Dient zur Abwehr von Angreifern, Tieren, etc.

Easy Mode
Fast eine normale Taschenlampe.

  • Low Power Modus
  • Dim Funktion

Defence Mode
Schnell erreichbare Strobe Funktion.

  • Strobe Funktion

 

Energieeinstellungen

Dann verfügt die M14 noch über 2 verschiedene Energie Einstellungen.

Energie Saving Mode
In diesem Modus nimmt die Lichtstärke der Lampe kontinuierlich ab.

Constant Current Mode
hier arbeitet die Lampe konstant stromreguliert. Das heißt das die Lichtstärke immer gleich bleibt.

Außerdem besitzt die M14 noch ein Low Battery Message System. Somit wird man durch Blinken rechtzeitig informiert, das es Zeit wird die Batterien zu wechseln.

 

Resümee

Die M14 ist wirklich ein gelungenes Produkt. Die Möglichkeit die Taschenlampe zu fokussieren und die vielseitigen Lichtprogramme machen diese Taschenlampe für alle Lichtkünstler sehr interessant. Noch dazu lässt sich die Taschenlampe mit Akkus betreiben, was auch wieder sehr vorteilhaft ist. In unserem Test haben wir nur das erstellen von Lichtelementen gezeigt. Natürlich ist die Taschenlampe durch ihre Lichtstärke und Reichweite von fast 300m auch hervorragend zum ausleuchten von Objekten geeignet. Die Verarbeitung ist durch das Metallgehäuse richtig stabil. Durch den funktionalen Druckknopf lässt sich die Taschenlampe sehr leicht bedienen. Die Lampe macht Spaß. Smiley

Mit der Lampe konnten wir sogar unsere Ausrüstung “retten”, da ein paar Halbwüchsige ein kleines Autorennen im Parkhaus veranstalten wollten und durch das anblinken gestoppt werden konnten.

 

 

Weitere Infos zu LED LENSER und der M14 findet ihr hier:

1383-logo_weiss