[URBEX] Die Zeit steht still … Ein altes Bauernhaus erzählt seine Geschichte.

Heute habe ich mal in meinen Fotoarchiven gekramt und diese Fotos hier hervor geholt. Sie zeigen ein altes Bauernhaus in dem es noch sehr viel zu entdecken gab. War schon etwas unheimlich dort zu fotografieren, die Bodendielen haben geknarrt, einige Räume lagen im Dunkeln und immer hatte man das Gefühl nicht alleine zu sein. Bei den Fotos habe ich mich damals für HDR-Aufnahmen entschieden.

ring ring

Die Aufnahmen sind schon etwas älter. Ich hoffe sie gefallen euch.

Zahn der Zeit

Fenster 1Flasche 2

Kinderwagen 1

Schraenkchen

 

Galerie

 

 


Wo ist das?

Um Vandalismus einen Riegel vorzuschieben wird man hier keine Angaben zu der Lage der Location finden, Koordinaten sucht ihr hier vergebens. Damit sollen die Objekte und Plätze einfach etwas geschützt werden. Auf Anfragen hierzu werde ich nach eigenem Ermessen reagieren. Ich hoffe ihr versteht das.URBEXERS AGAINST VANDALISM

„Take nothing but pictures, leave nothing but footprints.“
(Nimm nichts mit außer Bildern, lasse nichts dort, außer Fußabdrücken)


 

4 Antworten auf „[URBEX] Die Zeit steht still … Ein altes Bauernhaus erzählt seine Geschichte.“

  1. In solch einem verlassenen Haus war ich letztes Jahr auch einmal.

    Ich fand es äußerst gruselig. Überall persönliche und intime Gegenstände der verstorbenen Besitzer. Sogar der Geruch nach Lavendel o.Ä. hing ständig in der Luft. Obwohl das Haus schon seit einigen Jahren verlassen war. Ich tippe mal, dass das darauf zurück zu führen war, weil irgendwelche Assis oder Diebe sämtliche Kleidung aus den Schränken gerissen und die Betten durchwühlt haben. Ein erschreckender Anblick.

    Ich habe dort nichts angefasst, bin nur durchgegangen. Irgendwie habe ich bei soetwas immer das Gefühl, ein Eindringling zu sein und dass es den Besitzern sicher nicht gefallen würde, dass ich da gerade durch ihr Eigentum tapse. Obwohl sie tot sind und sich niemand mehr für ihr Hab und Gut veranwortlich fühlt.

    Ich weiß nicht, ob ich es noch einmal machen würden. War schon sehr beeindruckend..

    1. Ja, es ist in solchen maroden Gebäuden immer eine besondere Stimmung. Man sieht deutlich die Zeichen des Zerfalls, oft das die Natur wieder die Herrschaft übernimmt oder eben das Sachen vergänglich sind.

      All diese Zeichen erzählen eine Geschichte, egal ob Industrie oder Privathäuser. Aber gerade in Häusern wie das obere macht man sich natürlich noch schneller Gedanken wer hier gelebt hat, es ist eben persönlicher.

      Mit der Einstellung mit der du dich in dem Haus, welches du beschrieben hast, bewegt hast hast du dich richtig verhalten.

      Die Locations die ich hier unter der Rubrik Urban Exploring vorstelle sollten genauso behandelt werden.

      Es gibt beim Urban Exploring sozusagen einen Codex.

      „Take nothing but pictures, leave nothing but footprints.“

      Das heißt:
      – Benutze keine Gewalt sondern deinen Verstand um in Gebäude zu gelangen, wenn es zu ist, dann ist das Gebäude zu.
      – Gehe sorgsam mit der Einrichtung um, damit auch andere Personen ihre Freude daran haben können und hinterlasse auch keinen Abfall.
      – Nehme nichts mit, egal ob Souvenirs oder gar Wertsachen. Dir gehört nichts!
      – Schriftdokumente oder Einrichtungsgegenstände geben einem Gebäude erst seinen Charakter, sie zu zerstören oder zu entfernen raubt dem Gebäude seine Seele.

      Daran sollte man sich unbedingt halten.

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