Lightpainting: Die perfekte Kugel (in der Theorie)

Viele von euch haben bestimmt schon verschiedene Fotos gesehen in denen durch Lichtspuren Kugeln gezaubert wurden. Dies wird dadurch erreicht das man einen Leuchtkörper, welcher an einer Schnur befestigt ist in gleichförmigen Kreisen um ein Zentrum dreht.

Leichter gesagt als getan. Übung macht ja bekanntlich den Meister, mir hat es erst einmal saftige Blasen am Finger eingehandelt. Ich muss also auch das Arbeitsgerät noch modifizieren. 🙂

Theorie

Wie muss man also vorgehen um eine perfekte Lichtkugel zu erstellen?

perfektekugel

 

Man nehme ein Leuchtmittel, befestige es an einer Schnur und probiert durch kreisende Bewegung in gleicher Größe einen Lichtkreis zu kreieren.

Personkreis

 

Nun bewegt man sich dabei in einem immer gleichem Abstand um ein Zentrum (Hier rot dargestellt). Ihr seht das Ganze in der Skizze mal in der Draufsicht.

Draufsicht

 

Hört sich einfach an, ist aber ungemein schwer, jedenfalls bei meinen Versuchen. Es gibt meistens doch mehrere Ausreißer, welche dann die Kugel unförmig machen.

 

Praxis

Hier mal zwei Versuche von mir.

kugelversuche01kugelversuche02

Hey, eine Mickey Mouse muss man auch erst mal schaffen. 🙂

 

Help please!

Wer hat also Tipps, wie es nun wirklich geht? Wäre schön wenn ihr hier Kommentare und Tipps posten könntet.

8 Antworten auf „Lightpainting: Die perfekte Kugel (in der Theorie)“

  1. Gute erklärung! Klasse gemacht! Aber wie Du gesagt hast…Übung macht den Kugelmeister 😉

    Oder Du baust dir eine andere Technik wie die Schnurr…*g*

    Kannst Ja mal bei uns vorbei schauen, wir arbeiten nicht mit einer Schnurr.

    Lg Olli von Lightstorys

    1. Gleich mal bei euch vorbei geschaut und auch verlinkt.
      Natürlich habt ihr meine Neugier geweckt und ich hab verzweifelt bei euch gesucht was ihr verwendet. Ihr seid schon klasse …. einen neugierig machen und dann … 😉
      Sehr schöne Bilder auf eurer Seite.

      Nachtrag: Habe jetzt eine Googletour hinter mir und was gefunden. Werde mich auch mal daran machen so was zu bauen.

  2. Pingback: Lightstorys
  3. Hier mal ein kleiner Tipp: Holzpflock in die Mitte und eine Schnur dran befestigen. Das andere Ende am Fuß festmachen.
    Ansonsten: super Tipp und schicke Darstellung!

  4. Ich habe anfangs mit zusammengebundenen LEDs einer Lichterkette (20 LEDs, für Weihnachtsbaumbeleuchtung mit Batteriebetrieb) wie mit einer Schnur gedreht. Auch ich habe mir dabei ein paar Blasen gedreht, außerdem trat das Problem auf, das das Kabel sich stark um die eigene Achse verdreht hat. Dazu kam, dass öfters mal das Kabel mir über den Zeigefingerknöchel rutschte und somit die Kreisbahnen nicht akkurat wurden.

    Als Lösung nutze ich jetzt einen Rundstab (z.b. Fahnenstange):
    Am unteren Ende werden die zusammengebundenen LEDs befestigt, das Kabel zum oberen Ende (mit Batteriefach und Ein/Aus-Schalter) geführt. Am oberen Ende habe ich eine Schrauböse in die Stange eingedreht und mit Sekundenkleber fixiert. Durch die Öse stecke ich eine Gewindeschraube. nach dem Durchstecken wird direkt als Abschluß eine Mutter bis an die Öse gedreht und ebenfalls mit Sekundenkleber fixiert. Über die Gewindeschraube wird dann die (passend geschnittene) Hülle eines Fliszstiftes bzw. Kugelschreibers gesteckt (nicht geklebt!) und ebenfalls mit einer durch Kleber fixierten Mutter abgeschlossen.

    Nun kann die Stange gedreht werden – es sieht ähnlich wie ein Krückstock aus… 😉

    Vorteile dieser Lösung:
    – fester Radius
    – genauere Linienführung für den Orb
    – leichtgängige Bedienung
    – ein/aus-Schalter für die LEDs kann in Griffnähe befestigt werden (Klebeband) und man so schnell ein- und ausschalten
    – wenn man um den mittleren Bereich der Stange ebenfalls LEDs einer Lichterkette dicht an dicht geklebt drumwickelt, kann man gleichzeitig einen inneren und äußeren Orb machen und hat dazu noch exakt gleiche Kreisbahnen.

    Und das beste – mit den LEDs am Ende der Stange kann man alternativ auch noch auf dem Boden entsprechende Linien zeichnen! Man hat also ein zweifach unterschiedlich einsetzbares Lichtwerkzeug!

    Gruß

    Wurzi

    von
    Electric Movements in the Dark (EMD)

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